Liebe Gäste,
wir sind die Familie Hardt und heißen Sie herzlich
willkommen auf unserer Homepage und freuen uns, Sie hier begrüssen zu
dürfen.
1992 bot sich für uns die Gelegenheit, einen kleinen
Familienbetrieb an der Untertrave zu gründen.
Im Jahre 2000 zog uns die Historie alter Gemäuer um die
Ecke, in die Kleine Altefähre. Hier konnten wir nun auch
Zimmer und Ferienwohnungen anbieten.
Das Litfass liegt am Rande des Altstadtinnenkerns am Hafen.
Die erste Erwähnung des Grundstücks stammt urschriftlich von 1311, bebaut
1328. Bewohner im 19. Jahrhundert waren die Schiffer, daher wurde es auch
bis Ende des 19.Jh „Das Schifferhaus“ genannt. 1867 war die Eröffnung eines
Wirtschaftslokals, bereits 1869 wurde es ein Caffee- und Frühstückslokal.
Nach einer umfangreichen Sanierung und
Umbaumassnahmen von 1 Jahr aus einem Mix gotischen Ursprungs mit moderner
Architektur hat das Haus seinen ursprünglichen Hinterhof auch wieder
erhalten, den wir nun auch aussen nutzen können.
Im Litfass haben rund 40 Personen gemütlich Platz. Für
Gesellschaften ab 10 Personen bieten wir ein 3 oder 4 Gang Menü auch Mittags,
Abends und nach Ihren Wünschen an.
Ab 25 Personen machen wir die Türen für Sie zu und es ist "Geschlossene
Gesellschaft".
Unsere Küche ist "gut bürgerlich", international
und auch mal einfach "wie bei Muttern".
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Familie Hardt und Mitarbeiter
"Namensgebung"
Eigentlich war der Name schon da als
wir kamen. Aber als wir bemerkten, dass wir uns mehr und mehr in den
Anfangszeiten dazu entwickelten, ein Treffpunkt für die Neuigkeiten des
Viertels zu sein, alte Seebären von ihren Geschichten und Erlebnissen der
Seefahrt erzählten und wir die letzten Jahre der Kreuzschifffahrt im
Lübecker Hafen vor der Tür erlebten, haben wir uns entschlossen, den Namen
beizubehalten.
Die Geschichte der Litfaßsäule
Am 1. Juli 1855 wurde die erste
Litfaßsäule (Achtung: kein Schreibfehler, denn Litfaß ist ein Eigenname) der
Welt aufgestellt. Wie es dazu kam? Der Drucker Ernst Litfaß hatte sich über
die wahllos an Wände geklebten Plakate geärgert und eine Anschlagssäule
erfunden. Allerdings lebte Litfaß in einer politisch sehr bewegten Zeit: Die
Revolution von 1848 ließ die Herrschenden vorsichtig darin sein, dem Volk
die Aushängung eigener Plakate zu erlauben. Mehrere Jahre brauchte Litfaß
daher, bis er schließlich am 5. Dezember 1854 mit dem Magistrat der Stadt
Berlin einen Vertrag über "öffentlichen Zettelaushang" an "Annoncier-Säulen"
schloss. Am 1. Juli 1855 ließ er die erste dieser Säulen aufstellen, für die
er übrigens ein bis 1880 gültiges Monopol besaß. Das Ende seines Monopols
erlebte Litfaß nicht mehr. Er starb 1874 als reicher Mann in Wiesbaden.
Bis etwa zur Mitte des 19.
Jahrhunderts war das Anbringen von Plakaten an Häuserwänden Privatsache. Das
konnte natürlich nicht so bleiben. In der Revolutionswelle, die sich 1848
über ganz Europa ausbreitete und in der Pressefreiheit, Vereinsfreiheit und
parlamentarische Regierungsformen gefordert wurden, erwiesen sich gerade die
Bürger als sehr einfallsreich, wenn es darum ging, etwa Versammlungsverbote
zu umgehen. So wurden z. B. "Bankette" veranstaltet, die der politischen
Arbeit gewidmet waren. Am 12. Mai 1851 trat ein Pressegesetz in Kraft, das
das private Ankleben von Plakaten an Häuserwänden verbot. Als Ernst Litfaß
vier Jahre später endlich die Genehmigung für seine "Annoncier-Säulen"
erhielt, dürfte das "Ja" des Magistrats nicht ganz uneigennützig erfolgt
sein. Litfaß erhielt nämlich die Konzession, seine Säulen "zwecks
unentgeltlicher Aufnahme der Plakate öffentlicher Behörden und
gewerbsmäßiger Veröffentlichung von Privatanzeigen" aufzustellen.
Heute stehen über 17.000 Litfaßsäulen
im gesamten Bundesgebiet.
Wenn Sie mit etwas nicht zufrieden
sein sollten, bitte lassen Sie es mich wissen! Ich danke Ihnen für Ihr
Vertrauen!

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