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Städtepartnerschaften

   
  Das Holstentor Die Inschriften  
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    Das Holstentor heute  
  Die Puppenbrücke    
  Die Gänge und Höfe    
  Die Marienkirche    
  Das Lübeck-Lied    
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  Webcams aus Lübeck    
       
       
 

Ein kleiner Überblick

   
  Lübeck - Hier hat Modernität Tradition die berühmte Silhouette mit den sieben Türmen, die historische Altstadt, die zum Weltkulturerbe gehört, Marzipan, Rotspon sowie die Brüder Heinrich und Thomas Mann: dafür ist Lübeck weltbekannt.
Lübeck – einst eine europäische Metropole und nach Köln zweitgrößte Stadt Deutschlands - ist heute eine Stadt der Kultur. Dafür stehen neben den großen Innenstadtkirchen das Buddenbrookhaus, das Günter Grass-Haus, das renommierte Theater Lübeck, die international bekannte Musikhochschule und nicht zuletzt die Musik- und Kongresshalle als Hauptspielstätte des Schleswig-Holstein Musik Festivals.
Aber die mittelalterliche Königin der Hanse ist mit dem größten Fährhafen Europas auch eine Stadt der Wirtschaft. Und sie ist eine Stadt der Modernität. Setzte sie für gut 750 Jahren mit dem Bau der Marienkirche, eine der größten gotischen Kirchen Deutschlands, ganz neue Maßstäbe in der Backsteingotik, präsentiert sie sich heute u.a. in der Medizinforschung, mit der International School of New Media und mit ihrer Kongresshalle als Stadt des 21. Jahrhunderts.
 
  Die Innenstadt ist das touristische Kernland Lübecks, der flächenmäßig kleinste Stadtteil und der am längsten besiedelte. Die Innenstadt liegt hauptsächlich auf der Altstadtinsel zwischen Trave und Wakenitz, auch wenn sich einige wesentliche Gebäude, die zur Innenstadt gerechnet werden, auch auf darum liegenden kleineren Inseln liegen (so z.B. das Holstentor, das am Fuß der sogenannten Wallhalbinsel liegt, die aber letzten Endes auch eine Insel zwischen Trave und Stadtgraben ist). Das zieht nach sich, dass man, um die Innenstadt zu verlassen, jeweils eine Brücke überqueren muss, um die direkten Vorstädte/Stadtteile zu erreichen.  
       
 

Das Wappen der Stadt Lübeck

 
 
Das Wappen der Stadt Lübeck zeigt in Gold einen rot bewehrten, schwarzen Doppeladler mit einem von Weiß und Rot geteilten Brustschild. Es handelt sich um den "Reichsadler" als Symbol der ehemaligen Reichsfreiheit der Stadt Lübeck, welche die Stadt bis 1937 genoss, als sie durch das Groß-Hamburg-Gesetz der preußischen Provinz Schleswig-Holstein eingegliedert wurde. Die Stadtfarben sind Weiß-Rot. In der oberen Ecke der Flagge an der Flaggenstange befindet sich der Adler des Stadtwappens.

 
       
 

Unesco Weltkulturerbe

   
  1987 wurden die erhaltenen Teile des mittelalterlichen Stadtkerns von der  UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Damit wurde erstmals in Nordeuropa eine ganze Altstadt als Weltkulturerbe anerkannt. Ausschlaggebend waren dabei der exemplarische Charakter der Altstadt für die mittelalterliche Stadtentwicklung im Ostseeraum, die markante Stadtsilhouette und die geschlossen erhaltene vorindustrielle Bausubstanz. Hinzu kam als weitere schützenswerte Besonderheit der für die archäologische Erforschung des mittelalterlichen Städtewesens außerordentlich ergiebige Untergrund. Der von der UNESCO geschützte Bereich bezieht die wichtigsten Bauwerke Lübecks ein: den Baukomplex des Rathauses, das Burgkloster, den Koberg - ein vollständig erhaltenes Viertel des späten 13. Jh. - mit Jakobikirche, Heiligengeist-Spital und den Baublöcken zwischen Glockengießer- und Aegidienstraße, das Viertel der Patrizierhäuser des 15. und 16. Jh. zwischen Petrikirche und Dom, das Holstentor und die Salzspeicher am linken Traveufer.  
       
 

Städtepartnerschaften

   
  Lübeck unterhält eine Städtepartnerschaft mit folgenden Städten:
 
bulletKotka (Finnland), seit 1969
bulletWismar (Mecklenburg-Vorpommern), seit 1987
bulletLa Rochelle (Frankreich), seit 1988, Freundschaftsvertrag bereits seit 1980
bulletKlaipeda (ehem. Memel) (Litauen), seit 1990
bulletVisby (Schweden), seit 1999

Freundschaftsverträge bestehen mit Venedig (Italien) seit 1979, mit Kawasaki (Japan) seit 1992 und mit Bergen (Norwegen) seit 1996. Darüber hinaus unterhält Lübeck freundschaftliche Beziehungen mit mehr als 100 anderen europäischen Städten, die regelmäßig an den Hansetagen der Neuzeit teilnehmen.

 
       

 

Das Holstentor

 
 

Die Inschriften

 
   
  Auf der Stadtseite lautet diese: S.P.Q.L. und ist von den Jahreszahlen 1477 und 1871 eingerahmt; ersteres war das vermeintliche Datum der Erbauung (korrektes Datum ist allerdings, wie man inzwischen weiß, 1478), letzteres das Datum der Restaurierung sowie der Gründung des Deutschen Reiches. Diese Inschrift hatte das römische S.P.Q.R. (lateinisch "Senatus populusque Romanus" – Senat und Volk Roms) zum Vorbild und sollte entsprechend für "Senatus populusque Lubecensis" stehen. Sie wurde allerdings erst 1871 angebracht. Eine andere Inschrift befindet sich auf der Feldseite. Dort steht "Concordia domi foris pax" (Eintracht innen, draußen Friede). Auch dieser Schriftzug stammt von 1871 und ist eine verkürzte Form der Inschrift, die zuvor auf dem (nicht erhaltenen) Vortor gestanden hatte: "Concordia domi et foris pax sane res est omnium pulcherrima" (Eintracht innen und Friede draußen sind in der Tat für alle am besten, siehe Äußeres Holstentor).  
       
 

Die Geschichte

 
 

Die reiche und wohlhabende Hansestadt Lübeck sah sich im Laufe der Jahrhunderte genötigt, sich mit immer stärkeren Mauern und Befestigungsanlagen gegen Bedrohungen von außen zu schützen. Dabei erlaubten drei Stadttore den Zugang zur Stadt: das Burgtor im Norden, das Mühlentor im Süden, und das Holstentor im Westen. Nach Osten war die Stadt durch die aufgestaute Wakenitz geschützt. Hier führte das weniger martialische Hüxtertor aus der Stadt heraus.

Diese Stadttore waren anfangs einfache Tore und wurden immer weiter verstärkt, so dass es letztlich von all diesen ein äußeres, mittleres und inneres Tor gab. Heute sind nur noch Fragmente der einstigen Stadttore erhalten. Das heute als Burgtor bekannte Tor ist das einstige Innere Burgtor, während Mittleres und Äußeres Burgtor nicht mehr vorhanden sind. Die drei Mühlentore sind restlos verschwunden. Das heute als Holstentor bekannte Tor ist das einstige Mittlere Holstentor; daneben gab es ein (noch älteres) Inneres Holstentor, ein Äußeres Holstentor und noch ein viertes Tor, das als Zweites Äußeres Holstentor bezeichnet wurde. Die Geschichte des Holstentors ist daher in Wahrheit eine Geschichte von vier hintereinander liegenden Toren, auch wenn nur eines von diesen erhalten ist.

Die Bezeichnungen der einzelnen Tore wechselten naturgemäß mit dem Entstehen und Verschwinden der Komponenten. Das Mittlere Holstentor war einst ein Äußeres Holstentor, ehe die zwei jenseits davon liegenden Tore errichtet wurden. Auch heute findet man eine ziemliche Verwirrung der Namen, wenn man geschichtliche Rückblicke sichtet. Im folgenden werden die vier Tore und ihre Geschichte beschrieben.

 
       
 

Das Holstentor heute

   
 

Seit 1950 dient das Holstentor wieder als Museum, nun aber als stadtgeschichtliches Museum. Funde aus Alt-Lübeck werden präsentiert, eine Entwicklung des mittelalterlichen Lübecks in Modellen und Bildern dargestellt und Modelle der Schiffe der Hanse ausgestellt. Auch dieses Museum war historisch nicht exakt. So beinhaltete es auch eine Folterkammer mit einem Verlies, einer Streckbank und weiteren Torturgeräten. Eine solche hatte sich aber in Wahrheit im Holstentor nie befunden.

Die beiden in der von Harry Maasz gestalteten Anlage vor dem Holstentor liegenden bronzenen Monumentalstatuen von Löwen aus Bronze wurden von Christian Daniel Rauch geschaffen. Passend steht auf der anderen Straßenseite die Bronzestatue einer Antilope des Bildhauers Fritz Behn.

2002 wurde das Holstentormuseum modernisiert. Dabei wurde nicht nur die Folterkammer beseitigt, sondern alle Räume nach einem neuen Konzept ausgestattet, das die Einbeziehung von Bild- und Tondokumenten beinhaltete.

 
  Das Holstentor ist auf den von 1960 bis 1991 produzierten 50-DM-Scheinen zu sehen.... 50_DM_Rueckseite  
  Das Holstentor-Museum hier  
       
 

Die Puppenbrücke

   
  Das Zisterzienserkloster, der 1186 gegründete Stammsitz der Mönche in Reinfeld, musste der neuen Zeit Tribut zollen. Das Kloster wurde abgerissen. Die Trümmer wurden weitgehend zum Neubau des Reinfelder Schlosses verwendet. Doch schon 1772 wurde auch dieses Gebäude wieder niedergelegt. Und abermals fanden die Steine neue Verwendung. Sie wurden nach Lübeck gekarrt und dienten zum Bau der neuen Puppenbrücke, die 1773 die schadhafte Holzbrücke von 1743 ablöste. Sie hatte Bestand bis zum Jahre 1907. Dann wurde auch sie abgerissen und durch einen größeren Neubau ersetzt.
 

Patzig waren die Lübecker allemal, wenn ihnen einer an den Wagen fahren wollte, und sie wussten dem Widersacher schon zu zeigen, was sie von ihm dachten. Wenn der König Christian von Dänemark in Lübeck weilte, liebte er es, in Bootsmannskleidung umherzugehen und also unerkenntlich sich umzuschauen und umzuhören. Als er einmal vor dem Holstentor gewesen war und über die Puppenbrücke zurückkam, gewahrte er auf dem Geländer das Steinbild des Gottes Merkur, der vollkommen nackt dargestellt war und seine Rückseite preislich nach draußen kehrte. Er fragte einen Mann, der ihm begegnete, was das wohl zu bedeuten habe. - "Das gilt den Dänen", sagte der Lübecker, "die uns allzeit nur Böses zugedacht und zugefügt haben. Wenn sie nun aus ihrem Gebiet zu uns kommen, dann sagt Merkur ihnen gleich, was sie uns können." - Der König ergrimmte, rannte in seine Herberge und sagte dem Wirt, dass er alsbald abreisen, auch warum er nicht bleiben wolle. Da erwiderte der Wirt: "Wenn ihre Majestät abreist, dann zeigt der Merkur ihr ja gerade das, was sie erbost. Weilt sie aber in der Stadt, dann weist er ihr ein freundliches Gesicht." - Darüber musste der König lachen. "Aber die Einladung bleibt!" rief er. - "Je nachdem", sagte der Wirt. "Wer uns wohl will, der ist auch wohl gelitten bei uns. Wer lieber unser Feind ist, kann uns - gewogen bleiben."

 
       
       
 

Die Gänge und Höfe

   
 

Die Gänge und Höfe in Lübeck (besonders dicht erhalten rund um den Lübecker Dom, aber auch sonst im Gebiet der Innenstadt) sind ein Überrest aus dem mittelalterlichen Städtebau. Sie beruhen häufig auf Stiftungen wohlhabender Lübecker Bürger. Hinter den giebelseitigen Straßenhäusern wurden damals die so genannten "Buden" errichtet, meist zweistöckige Gebäude mit einem Grundriss mit wenig mehr als einem Zimmer. Die Buden waren die Wohnräume der Beschäftigten des Gewerbes, das im Straßenhaus ausgeübt wurde.

Die Gänge und Höfe sind meist durch einen Durchgang im Straßenhaus zu erreichen, der lediglich die Grundvoraussetzung erfüllen musste, dass ein Sarg hindurch getragen werden können muss. Gänge sind lediglich schmale Durchgänge, die heutzutage nur noch gelegentlich die andere Straßenseite des Quartiers erreichen, Höfe weiten sich dagegen meist um einen zentralen Platz, der heutzutage einen Baum, ein Spielgerät oder gelegentlich eine Laube enthält.

Die meisten der Gänge und Höfe in Lübeck sind derzeit frei zugänglich, manche sind in den Nachtstunden mit einem Tor oder einer Tür verschlossen, einige sind nicht zu betreten.

bullet Durchgang Wahmstraße 46 <--> Aegidienstraße 47
bullet Zöllners Hof, Depenau 10
bullet Grützmacher Hof, Effengrube 14
bulletBäcker Gang, Engelsgrube 43
bullet Dunkel- und Hellgrüner Gang, Engelswisch 20 + 28, An der Untertrave 19 + 26, Alsheide
bullet Lüngreens Gang, Fischergrube 38
bullet Füchtings Hof, Glockengießerstraße 25
bullet Ilhornstift, Glockengießerstraße 39
bullet Glandorps Gang und -Hof, Glockengießerstraße 41-43 + 45-53
bullet Rademacher Gang, Hartengrube 9
bullet Heynaths Gang, Hartengrube 44
bullet v.Höveln Gang, Hundestraße 57
bulletHaasen Hof, Dr. Julius-Leber-Straße 37/39
bullet Wohngänge in der Gr. Kiesau
bullet Durchgang Marlesgrube 56 <--> Depenau 45
bulletBrandes Hof, Mühlenstraße 79
bullet Wohngänge an der Obertrave
bullet St.-Jürgen-Gang, Kleine Petersgrube 4
bulletv. Dornes Hof, Schlumacherstraße 15-23
bulletv. Höveln Gang, Wahmstraße 73-77
 
       
 

Marienkirche

   
 

Über den Dächern von Lübeck -
Stadtbesichtigung aus der Vogelperspektive

Ein Erlebnisbericht hier  
  Die Marienkirche im Zentrum aller Kirchen - nicht nur in Lübeck  
       
 

Das Lübeck-Lied

Melodie und Text: Thomas Pohle
Danke für die Widmung unserer schönen Stadt!
 
 

Text (pdf) hier

Das Lübeck-Lied als mp3 hier

Die Homepage des Lübecker Shantychor "Möwenschiet" e.V.

 
 

...und "Danke" für die schöne Zeit mit Euch!

 
       
       
 
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Petersgrube

Foto:?

 
       
 

Links

   
 
VfB Lübeck v. 1919 e.V.
Herzlich Willkommen auf den offiziellen Seiten des VfB Lübeck! VfB Lübeck v. 1919 e.V.
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Das Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum im Buddenbrookhaus Das Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum im Buddenbrookhaus
 
 
"LübeckNews" täglich über aktuelle Veranstaltungstermine Freizeitangebote in der Hansestadt.
Service der Lübeck und Travemünde Tourist-Service GmbH"
   
Alle Museen der Kulturstiftung Hansestadt Lübeck erstmals auf einer Plattform
Das Grosse Haus und die Kammerspiele
Theater von Lübeck
 
 
Lübecker Marionettentheater Lübecker Marionettentheater
Fritz Fey
Tel: 0451 - 700 60
Im Kolk 20-22
23552 Lübeck
Musik- und Kongresshalle von Lübeck Die "MuK"

Musik- und Kongresshalle von Lübeck

 
       
 

Webcams aus Lübeck

   
 
Blick von den Media Docks der Wall-Halbinsel auf die Altstadt Lübecks. hier
Private Wetterstation in Lübeck an der Ostsee
Die Wetter-Cam aus Lübeck
hier
 
 

In der Bildmitte das Wahrzeichen der Universität, der 40 Meter hohe Wasser- und Uhrenturm von 1912. Die WebCam befindet sich am Schornstein der Energiezentrale, in nördlicher Blickrichtung ist im Hintergrund rechts die Silhouette der Lübecker Altstadt mit ihren sieben Türmen sichtbar. hier

Blick auf die Lübecker Altstadt:
Webcam - Über den Dächern von Lübeck
hier
   
 
  Verzeichnis:
Alle bekannten Webcams von Lübeck hier
 
     
 

Stadtpläne von Lübecks Altstadt

 
  ADAC Stadtführer Stadtführer Lübeck Tour 2  
  Innenstadtplan von Lübeck hier    

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Stand: 12.05.10